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Premium Verwaltungsmodernisierung „Teuer und unsinnig“ – Warum der Staat sehenden Auges auf eine organisatorische Katastrophe zusteuert

Bis in die höchsten Behörden herrschen teils absurd ineffiziente Zustände. Mit dem Abschied der Babyboomergeneration aus den Behörden droht das System zusammenzubrechen.
22.09.2022 - 12:39 Uhr
Der Aktenschrank steht für fehlende Digitalisierung Quelle: imago stock&people
Informationen in Papierform

Ein elektronischer Datenaustausch ist oft nicht möglich - es bleibt nur die Papierform.

(Foto: imago stock&people)

Berlin Eine Nachricht, die innerhalb eines Bundesministeriums von einem Ort zum anderen gelangen will, hat es nicht leicht. Informationen, die in der Bundesregierung die Hierarchiekette entlang bis ganz nach oben wandern, wechseln auf dem Weg teils mehrmals den Aggregatszustand: von digital nach analog und wieder zurück.

Dass E-Mails ausgedruckt, abgeheftet und per Hauspost verschickt werden, nur um an anderer Stelle wieder eingescannt zu werden, ist in Bundesministerien und Kanzleramt an der Tagesordnung. Der Grund: Einige Staatssekretäre und Ministerinnen arbeiten lieber digital, andere analog. Das Ergebnis: viel Arbeit und noch mehr Chaos.

Beispiele wie dieses zeigen, welche Digitalisierungszustände bis hinein in die obersten Etagen der Bundesregierung herrschen. Während die absurden Strukturen momentan noch von vielen fleißigen Mitarbeitern weiterbetrieben werden, steuert der Regierungsapparat spätestens mit dem Abschied der Babyboomergeneration aus den Behörden allerdings auf eine organisatorische Katastrophe zu, die das Vertrauen in den Staat erschüttern könnte.

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